Milka

Liebe Dogsouler,

bis vor kurzem war mein Name noch Babsie, doch nun hei├če ich Milka ­čÖé

Mein Fell ist wie Milch und Kakao, meine Zehenballen haben Kuhflecken und meine Krallen sind abwechselnd hell und dunkel. Da passt der neue Name doch prima, oder?

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Meine Geschichte ist die Fortsetzung der Homestory von Sidney, die auch aus dem Public Shelter Suceava kam und Ende Juli 2017 in meine Familie reisen durfte.

Weil das so gut funktioniert hat mit Sidney und der H├╝ndin Paachi (die hier schon 6 Jahre lebt ) wollte Frauchen auch mir helfen.

Zuerst nur mit einer Patenschaft, damit ich aus dem Shelter rauskomme und es besser habe. Doch leider ging das nicht, da in Casa Lui Patrocle kein Platz mehr frei war.

Kurzentschlossen hat Frauchen mich nun adoptiert.

Am 01.09.2017 durfte ich das PS verlassen und nach Casa Lui Patrocle umziehen.

Die gute Pflege dort hat sich bemerkbar gemacht und ich habe richtig gut zugenommen. Vielleicht bin ich auch gewachsen ­čśë

Frauchen hat die Vermutung, dass ich j├╝nger bin und im Public-Shelter noch gewachsen, denn statt der 42 cm, die in meinem Profil standen, bin ich 47 cm :-).
Und ich bin wuselig wie ein junger Hund eben.

Am 30.09.2017 ging es auf die gro├če Reise in ein neues Leben. Ich ahnte wohl schon, dass ein tolles Leben auf mich wartete.

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Die kurze Autofahrt vom Abholpunkt in Karlsruhe bis ins neue Zuhause hab ich mich die ganze Zeit von Leon streicheln lassen. Das tat richtig gut nach der langen Reise.

Im Zuhause angekommen habe ich mein altes Leben abgesch├╝ttelt und freudig alles Neue in Besitz genommen.

Zuerst habe ich den Garten erkundet, dann durfte ich Paachi kennenlernen. Mit ihr wollte ich gleich spielen, doch sie fand es gar nicht toll, das schon wieder ein neuer Hund einzieht und hat mich ignoriert.
Dann kam auch Sidney dazu, doch die hat mich nur angefletscht.

Von all dem habe ich mich aber nicht beeindrucken lassen und habe mich lieber auf den Scho├č von Leon gedr├╝ckt. Der durfte gar nicht aufh├Âren mit den Streicheleinheiten.

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Sidney hat 6 Wochen gebraucht um aufs Sofa zu springen – ich bin sofort drauf gesprungen und fand es toll. Frauchen hat f├╝r mich ein Hundebett vorbereitet – doch ich hab mich lieber auf Sidneys Schlafplatz gelegt und sie vertrieben. Als ich mich dann noch zu Paachi aufs Sofa legen wollte, hat die mich aber in meine Schranken verwiesen. Ich glaube, da muss ich wohl noch einiges lernen…
Kurzum, die erste Nacht haben wir gut ├╝berstanden.

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Am n├Ąchsten Morgen kam dann die gro├če Herausforderung f├╝r Frauchen:
Gassi gehen mit 3 Hunden !!!!!

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Wir sind kreuz und quer gelaufen und am Ende der Runde war ein gro├čer Leinenknoten. ­čÖé

Frauchen hat uns ermahnt, uns ja gut zu benehmen, damit die Nachbarschaft nichts zum spotten hat.
Ich bin froh, dass sich Frauchen nicht beeindrucken lie├č von den vielen Stimmen, die ihr abgeraten hatten einen 3. Hund aufzunehmen.

Und nach unserer ersten gro├čen Gassi-Runde hat auch Sidney mit mir gespielt.
Nun ist das Eis gebrochen und mal ehrlich…. zu dritt hat man doch einen prima Rundumblick, oder?

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Ach, noch was… Ihr wollt sicher wissen wie es mit Mieze weiterging….

Mieze hat es vorgezogen nach dem Einzug von Sidney ganz in der oberen Etage zu leben und l├Ąsst sich hier unten gar nicht mehr blicken. Sie mag uns Hunde ├╝berhaupt nicht.
Gesehen habe ich sie also noch nicht, doch immer wenn sie nur mal von oben ÔÇ×MiauÔÇť macht verbellen wir sie gemeinsam.

Da muss Frauchen wohl noch viel dran arbeiten ­čÖé

Liebe Gr├╝├če Eure Milka, Sidney und Paachi

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